[Blogtour Tag 6] ~ Mord ohne Grenzen ~ von Elke Schwab


Herzlich willkommen zum vorletzten Tag der Blogtour zum Buch "Mord ohne Grenzen" von Elke Schwab. 

Am ersten Tag habe ich Dir das Buch und die Autorin vorgestellt, danach ging es bei Stefanie mit Alleinerziehenden Müttern auf http://tausend-leben.blogspot.de/ weiter. Jens hat Dir auf http://der-lesefuchs.blogspot.de/ über das spurlose Verschwinden von Kindern einiges berichtet. Vorgestern waren wir bei Stefanie auf http://melodiebuch.blogspot.de/ mit dem Thema Zusammenarbeit der Polizei zwischen zwei Ländern zu Gast und gestern waren wir bei Yvonne auf http://einanfangundkeinende.wordpress.com/ mit dem Thema Saarland und Elsass zu Besuch. Ich möchte Dir heute einiges über das Erbe erzählen.


Das Erbe wird auch als Nachlass bezeichnet und ist die Hinterlassenschaft eines Verstorbenen. Die Empfänger dieser Hinterlassenschaft sind die Erben. Wer Erbe eines Nachlasses wird, bestimmt die Gesetzgebung. Der Erblasser, also der Vererbende, hat jedoch die Möglichkeit, Einfluss auf das Erbe zu nehmen. Wird zu Lebzeiten ein Testament verfasst, so kann die Verteilung für das Erbe festgelegt werden. Erbberechtigte Familienmitglieder erhalten jedoch einen gesetzlich definierten Pflichtteil.


Die gesetzlichen Regelungen zum Erbe sind im Bürgerlichen Gesetzbuch festgehalten. In Paragraph 1922 BGB ist geregelt, wer erbberechtigt ist. Das Erbrecht sieht vor, dass Einzelpersonen oder auch mehrere Personen als Erben auftreten können. Mehrere Erben werden als Erbengemeinschaft bezeichnet. Es ist auch möglich, juristische Personen als Erben zu benennen. Juristische Personen sind zum Beispiel Gesellschaften oder Stiftungen.

Die gesetzliche Erbfolge tritt in Kraft, wenn es kein Testament gibt. Diese Erbfolge sieht in der ersten Ordnung die Kinder, Enkelkinder und auf derselben Ebene den Ehe- oder Lebenspartner des Verstorbenen als Erben vor. Die Enkelkinder des Toten können nicht erben, sofern die Kinder noch leben. Ebenso verhält es sich mit den Neffen und Nichten, die ebenfalls nicht erben, wenn die Schwester oder der Bruder des Toten noch lebt. Die Ehe- oder Lebenspartner werden in der Erbfolge der Verwandtschaft nicht berücksichtigt. Für Ehepartner gilt der Paragraph 1931 Gesetzliches Erbrecht des Ehegatten des BGB. Hier heißt es, dass der verbleibende Ehepartner neben Verwandten der ersten Ordnung ein Viertel, neben Verwandten der zweiten Ordnung die Hälfte des Erbes erhält. Für eingetragene Lebenspartner gilt der Paragraph 10 Erbrecht des Lebenspartnerschaftsgesetzes. In diesem werden die gleichen Aussagen hinsichtlich der Verteilung des Erbes neben Verwandten der ersten oder der zweiten Ordnung gemacht wie bei Ehepartnern.


Als Erbberechtigte gelten jene Personen, die im Testament oder Erbvertrag des Verstorbenen bedacht worden sind. Wurde kein Testament und kein Erbvertrag verfasst, so gilt die gesetzliche Erbfolge, bei der die jeweils engsten Verwandtschaftsgrade als Erben eingesetzt werden. Auch im Falle der Hinterlegung eines Testaments können die gesetzlichen Erben nicht ausgelassen werden. Den gesetzlichen Erben steht vom Erbe ein Pflichtteil zu, auch wenn sie nicht vom Testament begünstigt wurden. Der Pflichtteil kann nur in wenigen Fällen verwehrt werden, beispielsweise dann, wenn der Empfänger des Pflichtteils dem Erblasser Gewalt angetan oder diesen psychisch unter Druck gesetzt hat. Innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnisnahme kann das Erbe ausgeschlagen werden. Danach gilt es automatisch als angenommen. Eine Erbausschlagung kann nur in einem Notariat oder direkt bei dem zuständigen Nachlassgericht vorgenommen werden.

Das Erbe kann sowohl Barvermögen und Sachgüter aber auch Immobilien beinhalten, wenn der Verstorbene solche besaß. Allerdings wird neben diesem Aktivvermögen auch sogenanntes Passivvermögen vererbt. Darunter sind die eventuellen Schulden des Erblassers zu verstehen. Aus diesem Grund sollte eine Erbschaft vor der Annahme auf Schulden überprüft und gegebenenfalls ausgeschlagen werden.

Die Erben können vom Nachlassgericht festgestellt werden. Das Ergebnis der Feststellung ist der Erbschein, der dem Erben ausgehändigt wird. Dieser Erbschein ist wichtig für bestimmte Formalitäten im Todesfall, denn er erlaubt die Durchführung von Rechtsgeschäften, die den Nachlass betreffen. So kann ein Erbe auf die Bankkonten eines Verstorbenen nur dann zugreifen, wenn er den Erbschein vorlegt und sich damit als rechtmäßig festgestellter Erbe identifiziert. Der Erbschein wird nicht automatisch erstellt, sondern muss bei dem zuständigen Nachlassgericht beantragt werden, bei dem der Verstorbene zuletzt angemeldet war. Der Erbschein kann nachträglich wieder entzogen werden, sollte ein Testament gefunden werden, das die Erbberechtigung aufhebt.

Im Buch muss sich Sabine Radek auch mit dem Thema Erbe auseinandersetzen und muss sich überlegen ob sie ihr Erbe annimmt. Nur wie soll Sabine entscheiden? Sie hat ihr Erbe doch noch nie gesehen. Wie Sabine sich entscheidet? Das erzähle ich Dir an dieser Stelle nicht.


Hat Dich das Buch bis jetzt neugierig gemacht? Dann schau morgen wieder bei der Blogtour vorbei. Unsere letzte Station ist bei Nadja und sie wird mit Dir eine Reise durch das Buch machen. Bevor Du jetzt verschwindest, kannst Du noch an unserem Gewinnspiel teilnehmen, natürlich wenn Du Lust hast. Lies Dir bitte die Teilnahmebedingungen und die Aufgabe durch.

Gewinne:
3 x 1 E-Book im Wunschformat



Teilnahmebedingungen:
  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. 
  • Das Gewinnspiel endet am 24.4.2017 um 23:59 Uhr.

Deine Aufgabe:

Beantworte bitte als Kommentar:
In welchem Zeitraum kann das Erbe ausgeschlagen werden?

Blogtourfahrplan:
  • 18.4. Elke Schwab und ihr Buch "Mord ohne Grenzen" bei hier bei mir =)
  • 19.4. Alleinerziehende Mutter bei Stefanie
  • 20.4. Spurloses Verschwinden von Kindern bei Jens
  • 21.4. Zusammenarbeit der Polizei zwischen zwei Ländern bei Stefanie
  • 22.4. Saarland und Elsass bei Yvonne 
  • 23.4. Erbe bei hier bei mir =)
  • 24.4. Eine Reise durch das Buch "Mord ohne Grenzen" bei Nadja 
  • 25.4. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Quelle:
https://www.bestattungen.de/ratgeber/erbe.html

Kommentare :

  1. Innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnisnahme kann das Erbe ausgeschlagen werden.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    AntwortenLöschen
  2. Hallo,
    'Innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnisnahme kann das Erbe ausgeschlagen werden. '
    Lg
    Alena

    AntwortenLöschen
  3. Hallöchen. :)
    Erstmal danke für deinen Blogbeitrag. :)
    Innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnisnahme kann das Erbe ausgeschlagen werden.
    Alles Liebe,
    Katja

    AntwortenLöschen